Freitag, September 12, 2008, 00:33
Armageddon war gestern...
... oder ist es doch erst "für die nächsten Wochen geplant"?

Wer sein ganzes Geld im Angesicht des bevorstehenden Weltuntergangs schon verprasst und allen Verwandten ganz offen seine Meinung gesagt hat, muss nun leider doch noch eine kleine Weile mit den Konsequenzen leben. Die Experten vom CERN planen die ersten potentiell-Schwarze-Löcher-erzeugenden-Protonen-Kollisionen nämlich erst für die nächsten Wochen.

Vorher wird das also erst mal nix mit dem Weltuntergang - sorry Leute!

Wenn's ganz mies läuft, zieht sich die Sache mit den Löchern dann eh erst mal noch bis zu 50 Jahren hin... Und, seien wir mal ehrlich - die Menschheit hätte doch nen Ruf zu verlieren, wenn wir bis dahin keinen alternativen Weg zur Zerstörung der Menschheit gefunden hätten.

Ich würde dabei jedenfalls nicht auf das CERN setzen; deren Beschilderung vor Ort ist so gesehen schon ein wenig anmaßend - Anspruch auf das Armageddon werden sicherlich im Laufe der Zeit noch andere erheben:

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geschrieben von Dominik
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Mittwoch, September 03, 2008, 01:26
Speedport Hack für ambitionierte Heimanwender
Hat einer von euch mal versucht, nen Speedport Router von der T-Com (oder wie heißt der Laden grad) in ein etwas erweitertes Heimnetzwerk zu integrieren?

Solange dieser Router der Boss im Netzwerk ist (d.h. einen auf lokalen DNS machen kann), klappt das auch wunderbar. Aber wehe, man erlaubt sich, die Adressauflösung im Netzwerk von einem anderen Gerät übernehmen zu lassen - so wie das bei mir der Fall ist. Ich hab ne Fritzbox, mit der ich seit langer Zeit zufrieden bin und die daher die Internetverbindung im LAN bereit stellt und folglich auch den Job des DNS übernimmt.

Das geht dem Speedport nur leider gewaltig gegen den Strich:
Das Webinterface dieses Routers ist nämlich von echten Genies programmiert worden. Die Login-Seite und alle weiteren Funktionen des Webinterface referenzieren nämlich nicht per IP-Adresse, sondern mal ganz dekadent per Name - nämlich "speedport.ip".



Im Ergebnis führt das dazu, dass der Browser beim Navigieren durch das Webinterface entsprechende Anfragen an "speedport.ip" schickt, womit ein Nicht-T-Com-DNS... surprise, surprise... nicht wirklich viel anfangen kann und mehr oder weniger nur ein "Hääää - wer soll'n das sein und wo liegt bitte schön .ip???" zurück gibt.

Was macht man(n) da also?

Möglichkeit A:
Das gesamte Netzwerk dem Speedport unterwerfen und ihn zum Chef (DNS) erklären...

Okay.... ich hab ja sonst nix zu tun, als mein gesamtes LAN neu zu strukturieren...

Möglichkeit B:
Die windows-interne DNS-Datenbank (hosts) jedes Client-PCs, mit dem man auf das Webinterface zugreifen will, hacken und die Zuordnung zwischen "speedport.ip" und der entsprechenden IP-Adresse per Hand fest eintragen...

... wie elegant...

Möglichkeit C:
Den Speedport in die Tonne treten.

... äh, gibt's noch n D...?

Ich persönlich hab mich für den Kompromiss zwischen vera*** lassen und kapitulieren entschieden und tatsächlich meine Hosts-Datei entsprechend manipuliert. Denn, schon alleine diese abwegig geniale Idee gehabt zu haben, verlangt nach deren Umsetzung. Da muss man erst mal drauf kommen...



DANKE T-Com!

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geschrieben von Dominik
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Freitag, Juli 13, 2007, 20:45
Positivbeispiel
Nachdem ich mittlerweile alle Details über die chinesische Reis-Affäre recherchiert habe, konnte ich mich wieder anderen Neuigkeiten widmen und bin dabei auf eine echt nützliche bei der Computerwoche gestoßen:

Ein smarter Hacker hat einen Weg gefunden, Google-Suchanfragen so zu modifizieren, dass damit der Inhalt von Verzeichnissen auf Servern gezielt nach spezifizierten Dateien durchsucht werden kann.

Hört sich vielleicht nicht so spannend an, aber lest mal den Artikel und probiert es aus - es geht noch bequemer, als mit ClipInc... ;-)

Link zum Artikel

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Sonntag, April 15, 2007, 14:25
Die legale Hitfabrik für den Sommer
Auch wenn viele das Programm vielleicht schon kennen, will ich dennoch mal darauf hinweisen, weil ich nicht nur die Idee, sondern auch die Umsetzung für sehr gelungen halte. Wie wir alle wissen, sind Tauschbörsen ja "böse" und daher keine Alternative, wenn es um das Beschaffen der neusten Hits geht...

Die Lösung: ClipInc



Wer's noch nicht kennt:

Die Software zeichnet Internetradio nonstop auf die Festplatte des PCs auf und liefert auch gleich die passenden Schnittmarken für die einzelnen Songs in dem aufgezeichneten "Stream". In einer Tabelle (siehe Screenshot) sind die dann übersichtlich aufgelistet und können per Klick als einzelne MP3s (inkl. ID3-Tags) extrahiert werden.

Und, sollte die automatische Schnittmarke mal nicht ganz exakt gesetzt worden sein, kann man das auch jederzeit noch (ebenfalls sehr bequem) editieren - vorzugsweise natürlich nur bei den Songs, die man dann auch wirklich perfekt geschnitten aus dem Stream extrahieren will.



Tipp:
Der gezeigte Screenshot ist original von mir - wie man erkennen kann, nutze ich den Sender "L9" (192 KBit) zum Aufzeichnen. Dort wird nämlich nicht viel rumgequatscht und die Songs werden komplett von Anfang bis Ende ohne Ein-/Ausfaden gesendet - also quasi perfekt zum Mitschneiden. Und die Musikauswahl is auch ganz nett... :-)

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Sonntag, Januar 07, 2007, 21:35
Musik aus Pandoras Büchse
Vor einigen Wochen bin ich auf eine Webseite (Pandora.com) gestoßen, die einen interessanten, kostenlosen Dienst anbietet.

Man gibt einen Künstler oder Song ein, der dem eigenen Geschmack entspricht und darauf basierend wird dann eine individuelle Playlist zusammengestellt, die diesen und ähnliche Songs enthält. Beim Abspielen der Lieder kann man diese dann jeweils noch einmal bewerten und damit ein immer detailliertes Profil des eigenen Musik-Geschmacks erzeugen:


Ihr solltet das auch mal testen - das System schein schon relativ ausgeklügelt zu sein. Ich jedenfalls bin mit den Ergebnissen recht zufrieden. Besser als so manches Webradio-Gedudel ist es jedenfalls in meinen Augen allemal; schon alleine deswegen, weil das nervige Gelaber wegfällt... ;-)

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Freitag, Dezember 15, 2006, 13:25
Der Fall o2 - Das Imperium schlägt zurück
Von meiner bisherigen Odyssee mit o2 hab ich ja bereits hier und hier erzählt. Und ihr werdet es nicht erraten, es gibt gute (?!) Neuigkeiten:

Nachdem die Hotline bereits vor einer Woche (8.12.) bestätigt hat, dass sie mir ein neues Handy zugeschickt haben (man beachte die temporale Perfekt-Form), ist heute doch tatsächlich ein Paket von o2 gekommen. OK, das Versand- und Rechnungsdatum ist zwar auf den 13.12. (also vorgestern) datiert, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein und o2 der Lüge bezichtigen... noch klingt das ja alles nach einem (späten) Happy-End.

Etwas stutzig machte mich nur ein beigelegter Zettel, auf dem folgendes zu Lesen ist:



Da mein Vertrag demnächst ausläuft, habe ich momentan in der Tat die Option zum Verlängern, ABER davon habe ich bisher Abstand genommen (was war noch mal der Grund...?)

Na ja, egal. Schön, dass o2 das sicherheitshalber im Zuge dieses Austauschs offensichtlich gemacht hat... und das, obwohl ich bereits in weiser Voraussicht bei einer meiner letzten E-Mails VOR dem Austausch darauf hingewiesen habe:



Aber letztendlich bin ich ja selber schuld, weil ich diesen Textteil weder gelb hervorgehoben noch als bunt ausgemalte Zeichnung mitgesendet habe. Is ja logisch, dass das so nicht funktionieren kann.

Dennoch empfinde ich gegenüber o2 eine starke "emotionale Unausgeglichenheit"...

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Mittwoch, Dezember 13, 2006, 18:09
Lexikon der Linux-Fachsprache
Da ich immer wieder sehr amüsiert, aber gleichermaßen im Hintergrund beleibend die Frea... äh Fach-Diskussionen bei golem.de bzgl. Linux verfolge, bin ich dabei gerade auf die Idee gekommen, ein Lexikon der Linux-Fachsprache zu erstellen. Es soll all denen helfen, die Probleme damit haben, sich in die "Realität" dieser Profis zu versetzen...

[Linux = Deutsch]
klicki-bunti = anwenderfreundlich
Windoof = Betriebssystem, auf dessen Popularität man neidisch ist
M$ = freud'scher Tippfehler aufgrund wirtschaftlichen Erfolgs; sollte eigentlich MS (Abk. für Microsoft) heißen
DAU = Menschen, die den eigenen Standpunkt nicht teilen
Experte = Menschen, die den eigenen Standpunkt teilen
Zukunft = Traumwelt
Open-Source = das Gute
Wirtschaft = das Böse
effizientes Linux-User-Interface = Kommandozeile

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Freitag, November 24, 2006, 22:13
Redesign
Nachdem in meinem engeren Blogger-Bekanntenkreis der Redesign-Wahn um sich gegriffen hat, will und kann ich mich diesem Trend natürlich nicht entziehen. Um die Sache basisdemokratisch anzugehen und gleichermaßen dem Wertvollsten meines Blogs - nein, wer redet denn von Inhalten??? - nämlich den LESERN gerecht zu werden, hier die Frage an euch:

Welches der beiden von mir favorisierten Designs findet ihr am besten?

Zur Wahl stehen:

Falls eine/r von euch jetzt aber statt dessen DAS ultimative Design für mich hat, das perfekt zu mir passt; auch dafür bin ich natürlich offen.

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Mittwoch, November 15, 2006, 11:23
Endlich: W-Strom
Oftmals spaßeshalber mit meinen Kollegen darüber visioniert, so scheint es aktuell scheinbar tatsächlich einen Lichtblick für diese utopische Wunschvorstellung zu geben. Nach W-Lan für das Notebook, wird gegenwärtig tatsächlich an der Realisierung von W-Strom geforscht. Solange dabei nicht die Gefahr besteht, dass auch irgendwann meine Nase zu leuchten anfängt, stufe ich das mal als eine gute Nachricht ein - Zunkunft, du kannst kommen! :-)

Quelle: http://www.golem.de/trackback/48959

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